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Alpine Curiosa (Reinhold Messner)

In der ehemaligen Bergsteigerunterkunft neben dem Hotel Post zu Füßen des Ortlers, dem so genannten 'Flohhäuschen', hat der Extrembergsteiger Reinhold Messner ein Museum mit Kuriositäten der Alpinistik eingerichtet. Anhand von dreizehn legendären Bergsteigergeschichten, vom Yogi Milarepa bis hin zu Reinhold Messner selbst, wird eine andere Geschichte der Alpinistik erzählt.

Museum für das Ortlergebiet (Konrad Knoll)

Das „Museum für das Ortlergebiet“ ist Ausdruck von Leidenschaft und Liebe für das Ortlergebiet. Ein Ort gegen das Vergessen der Wurzeln eine Liebeserklärung an die Heimat und Erinnerung an die großen und kleinen Pioniere dieses Landstriches. Ein Rundgang durch die Geschichte und Kultur des Ortlergebietes, nebenbei eine Sonderpräsentation von 1915-1918 I. Weltkrieg und eine selten schöne Sammlung an Mineralien des Ortlergebietes und Umgebung. Das Museum führt Sie durch die 100-jährige Tourismusgeschichte des Ortlergebietes deren Schutzhütten und Förderer und Pioniere der Geschichte dieses Bergdorfes am Fuße des Ortlers. Bisher wurden die Arbeiten zum größten Teil von freiwilligen Helfern des gegründeten Vereins ausgeführt und finanziert, insbesondere von Herrn Knoll Konrad, welcher viele der Exponate in mühsamer Kleinarbeit zusammengesucht, sortiert, teilweise restauriert und nicht zuletzt eine beträchtliche Summe an Eigenkapital investiert hat.

„Sparkassen Kulturpromenade“

Durch die Geschichte eines Bergdorfes streifen. 12 Stationen schlagen eine Brücke von den Anfängen eines abgelegenen Bergdorfes zur Gegenwart. Eine leichte Wanderung rund um Sulden auf dem neuen Panoramaweg, der übrigens auch für Kinderwagen geeignet ist gibt Aufschluss über den Werdegang eines Tourismusortes und dankt gleichzeitig seinen Gönnern und Visionären.

„Heilige Drei Brunnen Trafoi“

Dieser Platz ist Magie. Einsam und am Ende eines schmalen von Gletschern ausgefurchten Tals liegt der kleine Wallfahrtsort. Das enge Tal wirkt wie ein Tunnel, an dessen Ende ein breites Band an dicht aneinander gereihten Fichten das Eingangstor bildet. Die drei Madatsch Spitzen und der Ortler umringen oder bewachen den erstaunlich breiten Talschluss. Die dunklen Wärter sind Beschützer und Bedrohung zugleich, visualisieren die Macht der Natur und stärken zugleich den Rücken. Ein unerwartet aus dem Berge quellender Wasserfall ist ein Spiel der Natur oder ein Zeichen für die Lebendigkeit und Zeuge für ein Leben „unterhalb“ der Wahrnehmung. Die Zungen der Gletscher lassen sich weiter oben zwischen schroffen Felsformationen erahnen.

St. Johann

Romanischer Bau mit abgesetzter Rundapsis und flacher Decke im Langhaus. An der nördlichen Langhauswand sind Reste von romanischen Fresken vorhanden und in der Apsis sind Malereien, entstanden um 1420, aus der Vinschgauer Malschule zu sehen. Infos über Führungen + Voranmeldungen im Informationsbüro Prad der Ferienregion Ortlergebiet, Tel. +39 0473 616034

Burgruine Lichtenberg

Die ausgedehnte Anlage war bis 1513 im Besitz des Grafen von Tirol, danach kam das schloss in Besitz der Grafen Khuen – Belasi, denen es (seit dam 19. Jh. Zur Ruine geworden) heute noch gehört. Der prächtige Freskenzyklus (1400) wurde größtenteils 1912 abgelöst und in ein Museum (Ferdinandeum) in Innsbruck übertragen. Infos über Führungen + Voranmeldungen im Informationsbüro Prad der Ferienregion Ortlergebiet, Tel. +39 0473 616034

Wallfahrtskirche zum Hl. Georg in Agums

Die Kirche St. Georg war von 1303-1958 Pfarrkirche von Prad - Agums. Sie hat eine romanische Vorstufe, welche schon 1303 erwähnt wurde. Einheitlicher gotischer Neubau um 1500. 1705 wurde die Seitenkapelle angebaut, heute steht am Altar der „Große Herrgott“. Lebensgroßes wundertätiges Kruzifix aus dem 14 Jh. Infos über Führungen + Voranmeldungen im Informationsbüro Prad der Ferienregion Ortlergebiet, Tel. +39 0473 616034

„Stilfserjoch Strasse“ (2760 m)

1822 erbaut, um die kürzeste Verbindung zwischen dem Veltlin und dem Vinschgau herzustellen. Die Stilfserjochstrasse zählt noch heute zu den eindrucksvollsten Bergstraßen des Alpengebietes. Auf der Südtiroler Seite wird eine Höhendifferenz von 1870 m mit 48 Spitzkehren, und auf Veltliner Seite eine Höhendifferenz von 1530 m mit 34 Kehren überwunden.

„Festung Gomagoi“

Die Festung gilt gewissermaßen als das Wahrzeichen von Gomagoi, ein Überbleibsel aus der K+K Zeit. Unübersehbar müssen die Autofahrer von, oder in Richtung Stilfserjoch - Trafoi fahrend, zwischen die beiden Festungsteile hindurchfahren. Die Festung in Gomagoi wurde errichtet 1860 am südlichen Ende des Ortes, auf 1400 m Seehöhe, Funktion: Straßensperre, errichtet zur Sperre des Einfallraumes über das Stilfserjoch während des ersten Weltkrieges, Bewaffnung: 4 - 9 cm Kanonen M.42 - 9 cm Kanonen M.751 - 9 cm Kasemattkanone M.755 Maschinengewehre M.7Besatzung:k.A. Zu Kriegsbeginn wurde das Werk entwaffnet und die Geschütze in Feldstellungen bzw. Kavernen verbracht. 1915 wurden die umliegenden Häuser weggesprengt um freie Sicht nach allen Seiten zu haben, 1963/64 wurde die Festung im Zuge eine Straßenbegradigung in 2 Teile zerteilt und diente bis vor wenigen Jahren als Depot der Straßenverwaltung. Es existieren derzeit Pläne, die Festung zu renovieren und als Kriegsmuseum den Besuchern zur Verfügung zu stellen.

„Stilfs“

Stilfs duckt sich an den Berghang, nach oben verliert sich der Ort in den Himmel, die höchsten Bauernhöfe hocken auf fast 1800 Metern. Hier haben sich Menschen von Anfang an in Sicherheit gebracht, fern vom Lauf der Zeit und von fremden Einflüssen. Das ist heute anders, die Gassen und Strassen sind eng geblieben, die Menschen freundlich und aufgeschlossen. Ein romanisches Haufendorf mit besonderem Reiz.

MMM Ortles Reinhold Messner

Das MMM Ortles ist einer der vier Ableger, die um das Zentrum des Bergmuseums MMM Firmian entstehen: In Sulden am Ortler, am Beginn des Dorfes, wurde unterirdisch auf einer Fläche von 300 Quadratmetern das Thema Eis und Ortler behandelt. Mit Statements, historischen Erinnerungsstücken und Bildender Kunst erzählt Reinhold Messner von Gletschern, vom Eis, vom Südpol, vom Nordpol, von Schneemenschen und vor allem von den großen Eisgebirgen, wobei der Ortler symbolisch im Zentrum der Ausstellung steht. Der Standort – der Bauernhof mit den Yaks, der Ortler als höchster Gipfel Südtirols unmittelbar darüber, das Gletschereis zum Greifen nah – ist ideal. Weitere Informationen finden Sie unter www.messner-mountain-museum.it , über Führungen und Öffnungszeiten unter Tel. +39 335 6081205 oder E-Mail: ortles@messner-mountain-museum.it

Weiterführende Links: Wer-Wo-Was - Sehenswürdigkeiten

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